Das Thema bewegt mich, weil ich es mich ärgert, es ärgert mich weil hier die einfachsten ökonomischen Zusammenhänge einfach missachtet werden, sie werden missachtet weil
eine abgetakelte Volkspartei nach den letzten Strohhalm greift.
So jedenfalls sehe ich die Sache.
Aber kommen wir zu den Fakten. Mi den geforderten € 7,50 wird ein Alleinverdiener sich selbst und seine Familie auch nicht ernähren können. Möchte sehen, wie das bspw. in München funktionieren soll. Auch hier kann man davon ausgehen das bei einigen
der Mindestlohnverdiener weiterhin Unterstützung notwendig sein wird.
“Jeder muss von seiner Arbeit leben können“ wird sich für € 7,50 nicht machen lassen.
Ist der Mindestlohn noch zu niedrig? Errechnet wurde ein theoretisch notwendiger Mindestlohn von € 9,78 das ergibt dann ein Brutto-Gehalt von € 1.704 .
Allerdings erwartet selbst Befürworter hier einen Verlust von vielen Arbeitsplätzen. Das Ifo-Institut spricht von bis zu 1,9 Mio. Arbeitsplätze die dadurch verloren gehen könnten.
Damit würden wir die Arbeitslosenzahl mal locker um 50 % erhöhen J
Kann das das Ziel einer sozialen Volkspartei sein? Ich glaube das ist denen völlig wurscht...
Achja, die anderen haben ja auch Mindestlöhne z.b. sogar die USA!
Richtig, ABER hier geht um einen Mindestlohn der über eine „negative Einkommenssteuer“ erzielt wird. Dh. Zusätzlich zum Lohn erhalten Bedürftige eine staatliche Zuwendung die
dann letztlich gesamt den Mindestlohn realisiert.
Das Konzept kennen wir in Deutschland unter dem Schlagwort Harz IV und war auch nachweislich erfolgreich...
Abonnieren
Kommentare zum Post (Atom)
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen