Beim betrachten meines Sohnes kommen so langsam wieder die Erinnerungen an meine Pubertät zurück: die Unsicherheit, die vermeintlichen Peinlichkeiten, die Sprachlosigkeit, das Gefangensein... Es ist nicht mehr und nicht weniger als das Grauen und ich frage mich welcher Mensch unterhalb des Greisenalters möchte ernsthaft nochmals 14 sein?
Eine gute Möglichkeit sich das vor Augen zu führen war der 14. Geburtstag meines Sohnes. Die Idee: Freunde übernachten bei ihm. Das Problem unser Sohn hat Eltern die ja eventuell peinlich werden könnten.
Wie auch immer: Alles gute zum Geburtag!!! Das Positive: man ist nur einmal 14!
Ostersonntag, draußen ist es grau, kühl und trübe! Wer das Haus verlassen möchte und sich trotzdem mal so richtig aufwärmen möchte - kann es mal im Botanischen Garten München versuchen. Für € 3,- Eintritt erhält man wirklich einen reellen Gegenwert bzw. Heizwert! Neben Kakten und tropischem Grünzeug gibt es auch ab und an Schmetterlingsausstellungen und ein paar Kleintiere wie Schildkröten zu bewundern. Mit Kindern durchaus kurzweilig genung und vor allem, so richtig schön warm!
Wer sich ausreichend aufgewärmt hat findet im Botanischen Garten auch ein Cafe indem man sich nach all der Botanik auch wieder stärken kann.
Sitze gerade vor der Liveübertragung des Malysia-Grand-Prix Alles gut - Ferrari führt nur der RTL-Kommentator nervt: "Es läuft nicht gut aus deutscher Sicht..." Hallo - geht es noch! Seit wann hat die Formel 1 irgendetwas mit nationalen Teams zu tun?? Toyota ist eine japanische Automarke die ihr Auto in Köln baut wird und deren Topfahrer aus Italien kommt. Für welche Nation fährt bitte dieses Team. So ein Quatsch. Eben dreht sich Massa von der Strecke... Wie gesagt alles super - wäre da nicht der RTL-Kommentator Heiko Waaser. Vielleicht sollte ich doch mal auf Premiere umsteigen..
Alles Gute kommt ja aus Skandinavien: Schulen, Staat, Menschen, Bücher und jetzt auch Musik. Genau gesagt aus Norwegen und sie nennen sich: the national bank. Mich erinnern Sie an Bee Gees, Steely Dan und haben manchmal auch Brit Pop-Anleihen: Jazzig anhauchter Indierock und meine schönste musikalische Neuentdeckung in 2008 bisher:
Ich habe mich persönlich bisher auf die Spiele 2008 wirklich gefreut. Den Chinesen traue ich locker die größten und großartigsten Spiele der Neuzeit zu. Die kollektiven Anstrengungen die auf uns etwas seltsam wirken, wie das üben des perfekten Lächelns, öffentliche englischkurse etc. fand ich irgendwie beeindruckend. Man stelle sich mal ähnliches bei uns vor? Ich plane sogar für mich und meine Familie in 2009 eine Reise nach China und denke darüber nach zumindest ein wenig chinesisch zu lernen. Man kann mir also wirklich nicht vorwerfen, ich hätte ein China-Problem.. Die Tibeter wussten ganz bestimmt, das die Spiele und die Aufmerksamkeit die dadurch ihr Protest erhalten kann, vielleicht einer der letzten großen Chancen darstellt, auf Ihre Lage hinzuweisen. Und selbstverständlich versuchen sie die Spiele dafür zu instrumentalisieren, aber Peking veranstaltet diese ja auch nicht des athletischen Ideals wegen.
Die Art und Weise wie Peking gegen den Protest vorgeht - lässt uns gar keine andere Wahl - die sogenannte "freie Welt" muss diese Spiele boykottieren, wenn die Gewalt hier weiter eskaliert. Die Zeit fasst das ganz treffend zusammen: "Niemand möchte Ärger mit China! Aber wenn China weiter auf Tiber schiesst, ist ein Olympiaboykott unausweichlich" In diesem Sinne: Athleten in aller Welt - fahrt nicht nach Peking! So schade ich das persönlich finde.
Seit 3 Monaten liegt die Xbox bei mir zuhause rum. Dank der ganzen Pendelei kam ich bisher nicht dazu die Konsole anzuschließen. Gestern abend habe ich endlich meinen Gamertag angelegt. Der score ist sicher verbesserungsfähig und ich denke mein Sohn wird den noch ein wenig tunen :) Wir spielen als erstes Spiel das Sega Rally, das ich wirklich ganz spaßig finde. Noch besser finde ich aber das Community-konzept der Xbox das schon nach den ersten Minuten Spass macht. Mein persönliches Ziel bibliothomas schlagen! Übrigens der beste Blog zum Thema Xbox heist xbox-watch.blog. Danke Thomas für dieses neue Spielzeug!!!!!!!!!!
Wecker auf 4:55 gestellt - Brötchen aufgebacken 05:15 - 05:20 Sohn geweckt - 05:30 endlich Start in Melbourne! Monate habe ich auf diesen Morgen gewartet und wurde letztendlich nicht enttäuscht. Das neue Reglement hat meiner Ansicht ein paar angenehme Auswirkungen für TV-Zuschauer wie mich:
Das Qualifying-Format finde ich in der neuen Form fast optimal. Kein langweilig ödes Spritverbrennen in Q3. Die Abschaffung der Traktionskontrolle führt zu Drifts und mehr Fahrfehlern. Auch das sorgt letztlich nur für mehr Abwechslung :) Die neuen Fahrerpaarungen wirken vielversprechend.
Ich hoffe nur das auch in den kommenden Jahren der Saisonauftakt in Melbourne stattfindet. Zum einen ist die Strecke immer gut für abwechslungsreiche Rennen, zum anderen macht die ungewöhnliche Uhrzeit den Saisonauftakt zu etwas besonderem das ich gerne auch weiterhin zelebrieren möchte!
Meine Frau war besorgt, ich selbst hoffte nur das der Flug auch wirklich stattfindet und das tat er auch - pünktlich auf die Minute, trotz Orkan Kirsten. Allerdings etwas sehr wacklig war er schon, einer der wenigen Flüge bei dem man kaum zum lesen oder schlafen kommt (ich bin ein bekennender Verkehrsmittelschläfer!). Und tatsächlich beim Landeanflug kurz vor dem Aufsetzen startet der Pilot die Maschine nochmals durch. Begründung: Wechselwinde. Ganz so dramatisch empfand ich die Landung gar nicht und meine ganz persönliche These zu dem Durchstartmanöver ist: Nachdem vor ca. 1 Woche dieses Video (s.u.) auf allen Kanälen und Webseiten lief, haben Piloten, die ja sonst im besten Fall durch mehr oder weniger makabre Scherze auffallen, begriffen, das etwas Dramatik Ihrem Ansehen gar nicht schadet. Ich denke Durchstartmanöver werden Mode. Immerhin, selbst die abgebrühten Business-Vielflieger klatschten alle, als der zweite Landeversuch das gewünschte Ergebnis gebracht hat.
Andererseits, sucht man bei Youtube nach Extreme Landings oder Crosswind-Landings findet man doch eine ganze menge videos. Business-Flieger aller Länder zieht euch diese doch mal rein - auch wir können emotionales Kapital daraus schlagen! Schließlich erhalten unsere mediokren Managementjobs damit auch plötzlich einen Hauch von Abenteuer und Risiko! Wieviel anders verläuft so ein Gespräch beim familiären Abendessen wenn man von waghalsigen Flugmanövern erzählt und nicht nur den üblichen Büroklatsch.
Tag für Tag sitzen wir unerschrocken in diesen fliegenden Kisten, das Ziel unserer Controller immer fest im Auge. Wer singt eigentlich diese Heldenlieder? Bei der Gelegenheit - kennt zwar jeder - trotzdem gut:
“Eines der letzten automobilen Abenteuer dieser Welt, die Old- und Youngtimerrally vom Allgäu in den Orient“ – so steht es auf der Webseite der Veranstalter. Konkret geht es um die Strecke Oberstaufen/Allgäu – Amman/Jordanien. Das Besondere daran: Normalerweise kann man sicih automobile Abenteuer a al Paris-Dakar als Normalsterblicher nicht leisten. Die Allgäu – Orient Rally hat hier den sehr sympathischen Ansatz das man als Teilnehmer folgende Begrenzungen aktzeptieren muss:
- Das Auto ist mindestens 20 Jahre alt - Und darf nicht mehr als 2.000 Euro wert sein.
Großartig! Wenn man davon ausgeht das man das Fahrzeug ja nicht alleine kauft heist das ca. 1.500 Euro für 14 Tage Autourlaub – ich finde sehr viel Spaß für relativ wenig Geld!! Hauptgewinn ist übrigens ein Kamel J
Für mich steht fest: bevor das ein Medien-Hyp wird in Form einer Casting-Adventure-Show muss ich da unbedingt mitfahren.
Allerdings besteht ein teilnehmendes Team aus mindestens 2 Autos mit je 2 Fahrern. Also: Mitfahrer gesucht!!!!
Bevorzugte Fahrzeuge aus meiner Sicht: Alles von Mercedes Benz (wg. Ersatzteillage) oder auch VW bspw. der VW Bus T2 (wegen der Schlafmöglichkeit im Auto) Vielleicht auch ein alter Lada Niva – bin mir aber nicht sicher ob das eine wirklich gute Idee ist.
2. März, Kommunalwahl in München: Für viele Eltern wie uns der erste Kontakt mit der zuständigen Grundschule - in unserem Fall die Schule am Amphionpark in Moosach. Was soll ich sagen - ich denke das Bild spricht Bände - trostloser geht es kaum! Und welch Kontrast zu unserem Ausflug gestern nach Feldafing am Starnberger See: Eine 3.500 Menschen Gemeinde mit einer nagelneuen Grundschule (natürlich Montesori) sowie 3 Kindergärten. Nun gut wir leben in Moosach und nicht am Starnberger See. Aber sollten Schulen in Stadtteilen mit hohem Ausländeranteil wie Moosach nicht besonders geförderte Schulen sein? Sollten diese nicht ein Gegenentwurf zu Elternhaus und Umgebung sein? Wieviel mehr Integrationsleistung müssen diese Schulen leisten und haben sie damit nicht mehr Unterstützung verdient als Schulhäuser im betuchten und beschaulichen Feldafing? Die Realität sieht leider anders aus.